Bei Funkalarmanlagen denkt jeder direkt an die kleine Fernbedienung, die viele Autofahrer an ihrem Schlüssel befestigt haben. Zwar wird hier das Sicherheitssystem per Funk aktiviert beziehungsweise in verschiedene Modi umgestellt, wobei die einzelnen Sensoren und Komponenten im Auto jedoch meist per Kabel an das Steuergerät gekoppelt sind. Deutlich anders sieht es bei Haus-Funkalarmanlagen aus, die noch komplexere Anforderungen erfüllen müssen. Wer sein Hab und Gut mit solchen Systemen schützen möchte, hat sehr viel Auswahl, so dass ein Funkalarmanlagen Test eine wichtige Entscheidungshilfe ist.

Der Vorteil einer Funkalarmanlage ist die relativ einfache Installation. Die einzelnen Komponenten werden an beliebigen Orten angebracht und können jederzeit wieder entfernt werden. Ein Muss für jede Alarmanlage sind Sensoren an Türen und Fenster sowie Bewegungsmelder, die eine möglichst große Fläche abdecken. Besonders zu empfehlen sind Sicherheitssysteme, die zusätzlich über mehrere Kameras verfügen. So genannte IP-Kameras funken per WiFi bzw. im 2,4-GHz-Bereich und können so auch mit dem heimischen WLAN Router verbunden werden. In der Praxis bedeutet dieses, dass von der ganzen Welt aus via Internet und Passwort auf den Webserver der Kameras beziehungsweise der Alarmanlage zurückgegriffen werden kann. Einige Anlagen registrieren bei auffälligen Bewegungen die Situation und schicken dem Administrator oder einem Sicherheitsdienst Live-Bilder per Mail bzw. eine SMS-Benachrichtigung.