Um Kfz-Motoren schell und unkompliziert mit mehr Leistung zu versorgen, wird häufig zum Chiptuning gegriffen. Dabei handelt es sich um eine Methode, bei der keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden müssen.

Die Reserven nutzen

Aussagen von Chiptunern besagen, dass jeder Serienmotor über Reserven verfügt. Das heißt, die Hersteller nutzen die wahre Leistung des Motors gar nicht aus. Dies ist dann die Aufgabe des Chiptuners, wobei es hier seriöse und unseriöse Anbieter gibt. Während seriöse Unternehmen den Motor tatsächlich nur bis zu einer „gesunden“ Grenze ausreizen, manipulieren unseriöse Firmen auch schon mal die Verbrauchsanzeige des Kraftstoffs. Das Ziel: Den Verbraucher einen falschen beziehungsweise besseren Verbrauch vortäuschen.

Ohne bauliche Veränderungen

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Leistungsangaben für den Motor auf einem Chip gespeichert sind. Der Chiptuner macht anschließend nichts anderes, als diese Angaben durch modifizierte Werte zu ersetzen. Dies geschieht in der Regel durch Erfahrung, sodass bereits vorhandene Datensätze für das entsprechende Modell verwendet werden. Wichtig: Wird ein Tuning des Chips durchgeführt, dann muss eine Abnahme erfolgen.