Jeder Einzelne von uns hat das Recht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung. Das Grundgesetz stellt dieses in Artikel 13 unmissverständlich klar. Zwar bezieht sich Text des Gesetzes auf Übergriffe seitens staatlicher Organe, jedoch sei der Gedanke zu Ende gedacht: es kann nicht geduldet werden, dass Unbefugte sich Zutritt verschaffen und die Privatsphäre stören. Nicht umsonst gilt Hausfriedensbruch als Straftat und wird im schlimmsten Falle mit Freiheitsentzug geahndet.

Wie jedoch stellt sich die Realität dar? Ist die Wohnung wirklich ein Hort der Sicherheit? Ein Blick auf die Statistiken ist ernüchternd.

Millionenschäden durch Einbrüche

Alle zwei Minuten melden entsetzte Bürger einen Einbruch. Auch mit den modernsten Mitteln der Kriminalistik kann nur jedes fünfte Delikt aufgeklärt werden. Das Bedürfnis nach Sicherungstechnik steigt exponentiell. Eine Art Wettrennen zwischen Einbrechern und den Konstrukteuren von Alarmanlagen hat bereits begonnen.

Wirksame Sicherheitstechnik

Die Anforderungen an eine Alarmanlage sind hoch. Sie darf nicht zu kompliziert sein, denn eine Fehlbedienung könnte sie außer Gefecht setzen. Das System muss gegenüber Manipulationen unempfindlich bleiben: ist der Einbrecher in der Lage, es mit wenigen Handgriffen zu überwinden, kann von Schutz keine Rede mehr sein. Funk-Alarmanlagen haben sich deshalb durchgesetzt. Die Gründe sind offensichtlich. Da die Komponenten untereinander nicht mit Kabeln oder Drähten verbunden sind, ergeben sich keinerlei Angriffspunkte. Die zentrale Steuereinheit empfängt die Informationen ebenfalls drahtlos. Die Distanz zu den Sensoren etc. spielt eine große Rolle.

Überhaupt ist Unauffälligkeit der Schlüssel zur erfolgreichen Abwehr von Einbrechern. Die Sensoren, welche beispielsweise Fenster und Türen überwachen, werden direkt eingebaut. Von außen sind sie also nicht zu lokalisieren. Im Falle eines Glasbruches oder des Versuchs, ein gekipptes Fenster aufzuhebeln, lösen sie den Alarm zuverlässig aus. Der Einbrecher ergreift die Flucht – landet jedoch oftmals in den Armen des Gesetzes! Besagter Alarm muss nämlich nicht zwangsläufig über eine Sirene erfolgen. Ein stilles Signal per SMS oder Mail hat bereits dafür gesorgt, dass vorher festgelegte Personenkreise informiert wurden.

Sicherheit und Haustechnik

Diesen Ausführungen folgend kann also gesagt werden, dass der Bedrohung durch Kriminelle Einhalt geboten wird. Die Konstrukteure moderner Alarmanlagen haben jedoch weitergedacht und ihren Fokus auf die Gefahren des Alltages gelegt.

Nichts ist ärgerlicher, als feststellen zu müssen, dass die Tiefkühltruhe sang – und klanglos den Dienst quittiert hat. Teure Nahrungsmittel sind verdorben, dieser Schaden wird von keiner Versicherung gedeckt. Dabei kann man sich noch glücklich schätzen!
Nach aussagekräftigen Statistiken sind durchgeschmorte Stromkabel die Hauptursache für verheerende Wohnungsbrände. Moderne Hausanlagen können so konfiguriert werden, dass sie einzelne Steckdosen überwachen. Kommt es zu einem Kurzschluss, wird Alarm geschlagen. Dieses Prinzip lässt sich auch auf andere Elektrogeräte anwenden. Die Kaffeemaschine wird also einfach abgeschaltet, wenn sie stundenlang sinnlos in Betrieb war. Übrigens kann man der Steuereinheit auch befehlen, unwichtige Steckdosen vom Netz zu trennen, sobald man das Haus verlässt.

Besonders komfortabel ist die Einbindung der Heizung in das System. Man kann beträchtliche Summen sparen, wenn die gewünschte Raumtemperatur erst dann hergestellt wird, sobald man wieder zuhause ist. In der Zwischenzeit regelt die Hausanlage die Wärme auf das Minimum.

Leichter Einbau ohne Lärm, aber vom Fachmann!

Auf jeden Fall ist es angebracht, die Alarmanlage mit Funk vom Profi einrichten zu lassen. Die Komponenten wirken recht harmlos und spornen jeden Heimwerker an, selbst Hand anzulegen. Dass aber bestimmte Normen und Richtlinien gelten, ist wenig bekannt. Zudem ist es für einen umfassenden Schutz zwingend notwendig, sämtliche Räume und Bereiche einzubinden. Diese Aufgabe ist den Fachleuten bekannt. Ihre Erfahrung hat sie gelehrt, dass Schwachstellen sofort ausgenutzt werden.

Baulärm und störende Kabel sind nicht zu befürchten: es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass Funktechnologie keine Kabel braucht.

Die Fachleute verweisen auch gerne an Versicherungsgesellschaften, die den Einbau einer Funkalarmanlage durch niedrigere Beiträge honorieren.